Willkommen beim Fachwerkhaus Lorsch


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Letzte Aktualisierung 17.09.2009

Hier möchten wir Ihnen zeigen, wie wir unser Fachwerkhaus in Lorsch saniert und renoviert haben. Das Fachwerkhaus wurde in 4 Jahren Arbeit von einem mit Holzöfen beheizten Altbau in ein Niedrigenergiehaus umgebaut. Als wir im Jahr 2002 mit der Renovierung des Holzhauses anfingen, wussten wir noch nicht, welcher Schatz (Fachwerk) sich unter dem Putz des 300 Jahre alten Hauses versteckte. Erst als wir den Putz so nach und nach abschlugen, wurde die Frage immer lauter: "Sollen wir das Fachwerk sichtbar, lassen oder wieder komplett verputzen". Wir entschieden uns, das Fachwerk sichtbar zu machen und die Wärmedämmung nach innen zu verlegen ( siehe Details). Wir brachten die Haustechnik auf den alktuellen Standard mit Gas-Brennwerttherme, Lüftungsanlage, Sonnenkollektoren und Photovoltaik. Dies ist nur ein kurzer Anriss aller Themen, die auf dieser Homepage beschrieben werden. Ich habe in diesen 4 Jahren soviele Erfahrungen bei der Renovierung unseres Fachwerkhauses gesammelt, dass es schade wäre, wenn ich dieses Wissen nicht weitergeben würde.

Na gut, langer Rede, kurzer Sinn. Wir haben ein Fachwerkhaus saniert, restauriert und renoviert. Es hat verdammt viel Arbeit und Zeit gekostet, aber es hat sich gelohnt. Diese Seite soll anderen Hausbesitzern Mut machen, die Ärmel hochzukrempeln und das Projekt Fachwerkhaus anzugehen. Natürlich kann der einfache Bauherr ohne Kenntnisse solch ein Sanierungsprojekt nicht alleine stemmen. Hierzu hatten wir nach einiger Suche den idealen Partner und Berater gefunden. Wir möchten uns hiermit nochmals bei unserem Architekten Herrn Tschorn aus Wald-Michelbach bedanken.

Anhand dieses Bildes können Sie sich selbst ein Urteil darüber bilden, ob sich der Aufwand gelohnt hat. Das Bild zeigt unser Haus vor Baubegin im Jahre 2002 und im April 2006.

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen, so schreiben Sie mir doch einfach eine Mail.

Ich möchte mich hier auch bei all denen bedanken, die es uns ermöglicht haben, dieses Fachwerkhaus zu erhalten. Am Anfang hörten wir oft den Satz: "Warum habt ihr es nicht abgerissen. Das kostet doch mehr Zeit und Geld als ein neues Haus." Ich denke, es hat sich gelohnt, durchzuhalten. Heute würde ich sagen: "Gott sei Dank haben wir es nicht abgerissen."

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Bucher